Hervorgehobener Beitrag

Anstiftung zum „Selberdenken“

Einige Erläuterungen zur Zielsetzung dieses Blogs:

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Am 18. Juli um 19.30 Uhr in St. Thomas Wolfenbüttel: Grundsatzforderungen zur Umgebungsüberwachung der Asse diskutieren

Der vierte Diskussionsabend zu den 27 Grundsatzforderungen des Asse
II-Koordinationskreises findet am 18. Juli um 19.30 Uhr im Saal
Campestraße 60 (Ecke Jahnstraße) in Wolfenbüttel. Im Mittelpunkt werden
die sieben Forderungen  zur Umgebungsüberwachung der Asse stehen.

Diese Forderungen richten sich auf die größtmögliche Minimierung von
Belastungen und die Überwachung der Emissionen aus der Schachtanlage Asse
II sowie die Anreicherung von radioaktiven Teilchen  in Böden und Pflanzen
der Umgebung, sowie in Tieren und Menschen. Die Messwerte sollen nicht nur
erhoben und dokumentiert werden, sondern sie müssen auch kontrolliert,
bewertet und veröffentlicht werden. Die Bevölkerung muss in öffentlichen
Informationsveranstaltungen Gelegenheit für Rückfragen bekommen,
Diskussionen darüber müssen ermöglicht werden.

Der Wortlaut der sieben Forderungen zur Umgebungsüberwachung der Asse:

(21) Wir  fordern, dass die radiologischen Belastungen für die Bevölkerung
an der Asse und für die Beschäftigten  in der Schachtanlage Asse II so
gering wie möglich gehalten werden. Dazu reicht es nicht aus, die
Grenzwerte einzuhalten. Vielmehr müssen die Belastungen auf das technisch
mögliche Maß reduziert werden, wie es das Minimierungsgebot der
Strahlenschutzverordnung verlangt.

(22) Wir  fordern, dass  die radioaktiven Emissionen aus der Schachtanlage
Asse II lückenlos überwacht und ihre gesundheitlichen Auswirkungen
untersucht werden.

(23) Wir  fordern, dass Messergebnisse der Emissionen aus der
Schachtanlage Asse II durch die Umgebungsüberwachung aussagefähig bewertet
und interpretiert werden.

(24)  Wir fordern, dass in der Umgebungsüberwachung das Thema der
Anreicherung von Radionukliden in der Biosphäre berücksichtigt wird –
unter anderem durch regelmäßige Baumscheiben-Untersuchungen.

(25)  Wir  fordern, dass unabhängig von den Anforderungen der Richtlinie
zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen  (REI)
umgehend dafür gesorgt wird, dass die Messungen nach Stand der Technik
ausgeführt und aktuelle Entwicklungen der routinemäßigen Messtechnik
genutzt werden. Messwerte von Radionuklid-Aktivitäten, die vom Labor
ermittelt wurden, sind als Messwerte anzugeben, auch wenn sie unterhalb
der in der REI geforderten Nachweisgrenzen für Messprogramme liegen.

(26)  Wir fordern, dass alle Maßnahmen der Umgebungsüberwachung, u.a.
Messergebnisse und Bewertungen, einer unabhängigen Qualitätskontrolle
unterliegen und veröffentlicht werden. Eine Beschränkung auf die
Dokumentation der Messwerte reicht keinesfalls aus. Die Bevölkerung ist
regelmäßig vor Ort in öffentlichen Veranstaltungen über die Ergebnisse der
Umgebungsüberwachung zu unterrichten.

(27)  Wir fordern, dass vor Ort ein Messlabor eingerichtet wird, das auch
von Bürgerinnen und Bürgern gebührenfrei in Anspruch genommen werden kann.
Die Bürgerinnen und Bürgern sind über dieses Angebot regelmäßig zu
informieren.

Download des Papiers mit den 27 Forderungen:
http://www.asse-watch.de/pdf/Asse_Durchblicke_Nr8.pdf

15.06.2018 Computerwoche: Unternehmen profitieren von Home Office

Das Thema „Home Office“ oder mobiles Arbeiten ist in aller Munde, sei es im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitszeiten, mit besserer Work-Life Balance oder unter dem Eindruck massiver Digitalisierung aller Arbeitsbereiche. Eine Einordnung.

Sei es im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitszeiten, mit besserer Work-Life Balance, mit Kostenvorteilen gegenüber stationären Büros – das Thema „Home Office“ ist in aller Munde. Gerade heute unter dem Eindruck massiver Digitalisierung aller Arbeitsbereiche macht es mehr als je zuvor Sinn, das mobile Arbeiten und damit auch das Home Office neu zu definieren und zu organisieren.

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05.06.2018 – Deutschlandfunk Kultur: Wandel in der Arbeitswelt Lebenslang lernen – aber wie?

Durch die Digitalisierung könnten in den kommenden Jahren Millionen Jobs wegfallen. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten will, muss sich ständig weiterbilden. Doch wie das aussehen könnte, wissen viele Beschäftigte nicht.

Die Arbeitswelt verändert sich – und das Adjektiv, das jetzt schon fast zwingend folgen muss, lautet: rasend. Digitalisierung, Automatisierung, Berufe im Wandel! Und die Beschäftigten müssen da irgendwie mit. Also mal rein in diese Arbeitswelt.

„Ich habe angefangen als normaler Schlosser und bin mittlerweile Vorarbeiter in der Abteilung Greifertechnik.“

Marcel Wahl ist einer, den man wohl als gutes Beispiel für lebenslanges Lernen bezeichnen kann. Mit seinem Job früher hat die Arbeit heute fast nichts mehr zu tun.

„Hat sich schon stark geändert. Ich habe gewisse Lehrgänge mitgemacht, ich habe in der Messtechnik gearbeitet, ich war weltweit auf Montage und habe mir so viel Fachwissen angeeignet und somit bin ich dann zu dem Job gekommen, den ich jetzt habe.“

Marcel Wahl arbeitet in einer großen Produktionshalle im nordrhein-westfälischen Ratingen. Helles Licht flutet den hohen Raum, an den Werkbänken hantieren Arbeiter an Metallgestellen mit einem zangenartigen Ende – sie bauen die Hände von Robotern.

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03.06.2018 – Wirtschaftswoche: Autobauer lenken die digitale Revolution

Das Fließband hat ausgedient – zumindest bei den Autobauern. Ehrgeizig treiben diese Smart-Factory-Initiativen voran, vernetzen und digitalisieren ihre Produktion. Andere Branchen können sich da einiges abschauen.

Die Autobranche stellt sich der Digitalisierung – im Fahrzeug und ebenso in der Produktion. Robotik, künstliche Intelligenz, Datenanalyse in Echtzeit: In der Smart Factory kommen diese Schlagworte der Industrie 4.0 ganzheitlich zusammen und revolutionieren industrielle Fertigungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

„Es steht außer Frage, dass der digitale Wandel unsere Branche grundlegend verändern wird“, sagt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management bei der Daimler AG. „Das gilt für die Methoden, nach denen wir unsere Fahrzeuge entwickeln, planen und bauen. Das betrifft die Art, wie wir mit unseren Kunden in Kontakt treten. Und nicht zuletzt wird der digitale Wandel an unseren Produkten selbst erfahrbar.“

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03.06.2018 – Bund der Stafvollzugsbediensteten NRW – Bedingungsloses Grundeinkommen: Eine Möglichkeit, die Auswirkungen der Digitalisierung abzufedern?

Die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens könnte in absehbarer Zeit einen Menschheitstraum wahr werden lassen: Nicht mehr arbeiten zu müssen, weil das intelligente Maschinen für uns erledigen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Politik dieses Thema aufgreift und zu besetzen versucht. Speziell die SPD spürt Nachholbedarf und die Chance, wieder offensiv werden zu können.

Schließlich hatte sie mit der Agenda 2010 des damaligen Kanzlers Schröder bei ihrer Stammwählerschaft fast allen Kredit verspielt. Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, brachte deshalb das Grundeinkommen in die Debatte ein, zielte aber vorrangig auf die bessere Versorgung von Langzeitarbeitslosen ab, denen seit den Agenda-Reformen nach dem Auslaufen des Arbeitslosengeldes der soziale Abstieg droht.

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03.06.2018 . Huffington Post: Facebook, Google, Amazon: Wie es ist, eine Maschine als Chef zu haben

Shari Forrest hilft Robotern, die Welt um sich herum zu verstehen.

Aber Forrest ist keine Expertin für künstliche Intelligenz, die im Silicon Valley für einen Millionen-Bonus schuftet. Sie ist eine 55 Jahre alte Freiberuflerin und lebt in einer kleinen Stadt in Missouri.

Tagsüber schreibt sie Rechtschreiblernbücher für Kinder, in ihrer Freizeit arbeitet sie für ein paar Pennies an unserer autonomen Zukunft mit.

Forrest arbeitet für Mighty AI. Das Unternehmen setzt Menschen ein, um Robotersystemen das Fahren beizubringen. Forrest ist praktisch das “Gehirn” im selbstfahrenden Auto.

01.06.2018 . e.gevornment-computing: Mit dem Portalverbund zur digitalen Aufholjagd

Das digitale Angebot der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland kommt bei internationalen Vergleichen häufig nicht gut weg. Als Vorreiter werden immer wieder Estland und Österreich zitiert. Auch Norwegen, Großbritannien und Frankreich gelten als fortschrittlicher. Die Ansätze sind jedoch nur begrenzt mit Deutschland vergleichbar. Hier setzt man mit dem Portalverbund neue Maßstäbe im digitalen Föderalismus.

Bürger in Deutschland erledigen Behördengänge noch deutlich seltener online als in vielen anderen europäischen Ländern. In Frankreich, Großbritannien und Norwegen ist eGovernmentbereits zur Selbstverständlichkeit geworden. In Norwegen sind zudem 75 Prozent der Bürger der Ansicht, dass die digitale Transformation in der Öffentlichen Verwaltung in ihrem Land vorankommt. In Deutschland sind nur 42 Prozent dieser Ansicht, zeigt die Studie „Digital Government Barometer“, für die Sopra Steria Ende 2017 zum dritten Mal rund 4.000 Bürgerinnen und Bürger befragt hat.

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